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Aktuelles

Au dieser Seite halten wir Sie über aktuelle Geschehnisse und Termine rund um die EWH und den Privatwald auf dem Laufenden.

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Mitteilungen in „Der Waldbesitzer“


Holzeinschlag und Holzverkauf

Der Windwurf „Kyrill“ Anfang diesen Jahres hat zu einem Überangebot an Fichtenholz und damit einhergehend zu einem Preisrückgang für bestimmte Holzsortimente geführt. Aus diesem Grunde sollten alle Waldbesitzer, die beabsichtigen, Fichtenholz einzuschlagen, unbedingt vorher mit den zuständigen Privatwaldbetreuern oder dem Geschäftsführer der EWH Eifel Wald und Holz Management GmbH Herrn Franzen Kontakt aufnehmen. Bei entsprechender Nachfrage und wieder ansteigenden Preisen für Fichtenstammholz werden wieder Nutzungsmaßnahmen organisiert und durchgeführt.

Darüber hinaus zeichnet sich jedoch eine große Nachfrage nach Laubstammholz – insbesondere bei Eiche und Buche – ab. Die Preise hierfür sind im Vergleich zum Vorjahr erfreulicherweise nochmals deutlich angestiegen. Viele Laubwaldbestände im Privatwald weisen ebenso wie beim Nadelholz erhebliche Pflegerückstände auf, die insbesondere in Zeiten günstiger Marktsituationen nachgeholt werden sollten. Pflegeeingriffe in Laubwaldbeständen können einen erheblichen Beitrag zur Wertsteigerung des Waldbesitzes leisten. Die EWH Eifel Wald und Holz Management GmbH bittet alle Waldbesitzer, die in dieser Saison Eichen und Buchen einschlagen wollen, zur Organisation des Holzeinschlages und des Verkaufes Kontakt mit den jeweils zuständigen Privatwaldbetreuern oder dem Geschäftsführer der EWH Eifel Wald und Holz Management GmbH Herrn Franzen aufzunehmen.

Holzsortierung und Vermessung von Rohholz

Unter Holzsortierung versteht man die Einteilung eines Baumes in vordefinierte Holzsortimente. Die Holzsortimente ergeben sich aus den vielfältigen Qualitätsmerkmalen und ebenso aus den vorgesehenen besonderen Verwendungszwecken des Holzes. Fallen bei einer Hiebsmaßnahme verschiedene Sortimente an (Stammholz für die Sägewerke, Industrieholz für die Papier- oder Spanplattenindustrie) so sollten diese Sorten unbedingt getrennt am Waldweg gerückt werden, da die verschiedenen Sorten i. d. R. auch an verschiedene Holzkäufer vermarktet werden. Ebenso ist es wichtig, Käferholz getrennt vom gesunden Holz zu rücken, da Frischholz und Käferholz stets getrennt voneinander abgerechnet werden. Die verschiedenen Holzsorten sind an den LKW-befahrbaren Wegen so zu lagern, dass jede Sorte unabhängig voneinander verladen werden kann. Das aufgearbeitete Holz sollte unbedingt in gefälliger Form (u. a. Wurzelanläufe bei schneiden, sauber entasten, bündig poltern, Stammenden gesund schneiden etc.) zum Verkauf bereitgestellt werden.

Durch die Holzsortierung soll für das aufgearbeitete Rohholz unter den gegebenen Holzeigenschaften ein möglichst hoher Holzerlös erzielt werden. Die Käuferwünsche Die Käuferwünsche sind bei der Aufarbeitung besonders zu berücksichtigen. Insbesondere müssen die Längen und die Mindestzopfdurchmesser (das heißt nach Abzug der Rinde am dünnsten Ende des liegenden Stammes) unbedingt eingehalten werden.

Abweichungen von diesen Anforderungskriterien führen dazu, dass das Holz von den vorgesehenen Käufern nicht übernommen werden kann und ggf. nur noch unter erheblichen Preisverlusten für andere Verwendungszwecke zu vermarkten ist. Holzmängel sind grundsätzlich kenntlich zu machen, insbesondere sind Äste, Beulen und überwachsene Stellen glatt weg zu schneiden. Fehlerhafte Stellen an Stämmen dürfen durch die Lagerung nicht verdeckt werden. Es ist festzuhalten, dass unsachgemäße Aufarbeitungen und Sortierungen zu sehr hohen Preiseinbußen führen können. Deshalb empfehlen wir, vor Beginn von geplanten Holzeinschlagsmaßnahmen unbedingt mit den zuständigen Privatwaldbetreuern oder dem Geschäftsführer der EWH Eifel Wald und Holz Management GmbH Herrn Franzen Kontakt aufzunehmen.